No pain, no glory. And no Ribas

Surfcamp Brasilien

No pain, no glory. And no Ribas

29.05.2014 | 5:31 | Kerstin

Die Spielerfrau ist in Brasilien. Seit vier Tagen. RIO DE JANEIRO: Caipis, Kokoswasser, brasilianische Gelassenheit und Lebensfreude, Früchte direkt vom Strauch… und ganz nebenbei versucht die Spielerfrau an ihren Surf-Skills zu arbeiten. Wie der Zufall oder das Schicksal so will, sind die Wellen in Rio seit Samstag zu groß, zu gewaltig und zu gefährlich für blutige Anfänger und nicht mehr ganz so blutige Anfänger. Damn!? – Ähm nein. Man muss wissen, dass die Brasilianer gastfreundlich sind. Kurzerhand landen wir also bei keinem Geringeren als… Victor Ribas. Victor Ribas? Man sagt uns, dass dieser einst der drittbeste Surfer der Welt war und in Brasilien sowas wie ein gefeierter Nationalheld ist. Und so kommt es, dass unser Surfteam bestehend aus drei Deutschen, zwei Franzosen, einer Australierin, einer Holländerin plus unserer zwei brasilianischen Instructors am nächsten Tag in dessen Haus in Cabo Frio steht. Die Surferszene ist eine eingeschworene Einheit. Mi casa es tu casa und so.

Er muss gut gewesen sein, dieser Ribas. Ziemlich gut. Das beweisen die Trophäen in seinem Haus, die wir aufgereiht bestaunen können. Der kleine Mann (wir schätzen ihn auf 1,60) dürfte heute Anfang 40 sein und erfüllt in jeglicher Hinsicht das Klischee des seine Gäste umsorgenden Südamerikaners. So entschuldigt ER sich bei UNS, als wir beim Versuch, Eis für Caipis zu zerkleinern, durch unglückliche Umstände sein Spülbecken zerlegen und dieses urplötzlich eine Etage weiter unten in den Tiefen des Küchenschranks liegt. Alles easy… okay, wir schweifen etwas vom Thema ab.

Eigentlich wollten wir ja aufs Surfbrett. Was das angeht, müssen wir hier allerdings erkennen, dass man mehr oder weniger sich selbst, seinem Brett und den Wellen überlassen wird. Mit einigen Anweisungen und Sicherheitsvorkehrungen. Und ganz wichtig: Gefühl! “You have to feel it…”. Ah ja. Dafür gibt man sich hier große Mühe beim Finden des richtigen Surfspots. Da fährt man schon einmal eine Stunde durch die Gegend, um am Ende wieder beim Anfangspunkt anzugelangen, da die Wellen dort eigentlich auch okay waren. Das Erlernen der hohen Kunst des Wellenreitens ist eben kein Ponyhof. Inklusive vieler blauer Flecken. Aber das ist nichts Neues. Die Spielerfrau hat das schon an der französischen Atlantikküste erprobt. No pain, no glory. Und sonst so? Sonnen-Surfen, Regen-Surfen, Sonnenuntergangs-Surfen, “Nacht”-Surfen – alles mit dabei. Große Freude, große Liebe. Fürs Wellenreiten, für Victor Ribas, für Brasilien. Hier kommen also die ersten Eindrücke der Spielerfrau aus dem Land des Fußballs. Und des Surfens. BRASILIEN.

Eine Antowort zum Thema: “No pain, no glory. And no Ribas

  1. Billa sagt:

    Trauuuummmhaft schöne Bilder! Die Spielerfrau versteht es wirklich, einem Lust auf Brasilien, auf Surfen, auf Melone mit Strohhalm, einfach auf alles zu machen. Und dann gibt es in Brasilien ja noch Käfer, ja richtig schöne VW-Käfer – in orange!!!! Ich muss da hin!!!
    Außerdem: Keiner schreibt so schön wie die surfende Spielerfrau – man möchte am liebsten immer immer weiter lesen und kann nicht anders als grad wieder von vorne anzufangen ….

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