One-Touch-Fussball

Braunis ABC

One-Touch-Fussball

27.08.2014 | 1:19 | Annette

Unser Fußball-Experte Brauni ist zurück und absolviert mit uns Spielerfrauen die nächste Trainingseinheit. Das heutige Lernziel: One-Touch-Fußball. Was das genau ist, und was wir sagen können, um die männlichen Fußballfans so richtig zu beeindrucken, erfahrt ihr hier.

Direktpass aus dem Fußball-Lexikon

One-Touch-Fußball beschreibt einen modernen Fußballstil mit extrem schnellem Passspiel und nur einem Kontakt, d.h. jeder Spieler berührt den Ball nur einmal und leitet ihn damit direkt an einen Mitspieler weiter. Das schnelle Abspielen des Balles macht es dem Gegner unheimlich schwer in den Zweikampf zu kommen und zu pressen (siehe Braunis Fußball-ABC: Pressing). Damit steigt die Chance, eine Lücke im gegnerischen Abwehrverbund zu bewirken und diese dann auszunutzen. Voraussetzungen für erfolgreiches One-Touch sind viel Bewegung, perfekt abgestimmte Laufwege und ein gutes Positionsspiel. Große Mannschaften wie der der FC Barcelona wandten in jüngster Vergangenheit One-Touch-Fußball situativ an, um sich aus schwierigen Situationen zu befreien, mischten ihn immer wieder auch mit Two-Touch-Reihen”, also Ballannahme und Passspiel, um Ballbesitz zu zelebrieren.

Frau merkt sich’s

Sie befindet sich auf Malle. Nach kräftigem Vorglühen im Megapark, kurzer Erholungsphase am Strand und einem Eimer Sangria als erneutem Warm-Up tanzt sie im Bierkönig. Um Sie herum 19 männliche Mitglieder eines westfälischen Kegelclubs. Worte werden kaum gewechselt. Es kommt aber zu diversen Berührungen: Linke Schulter, rechte Pobacke, Nacken, linke Pobacke, beide Pobacken, rechte Brust… der Kegelclub spielt One Touch” in Perfektion! Schnell, direkt, nicht zu verteidigen! Gegen 2.15 Uhr endet das Spektakel, Sie verlässt mit einem durchtrainierten, oberkörperfreien Muckibär den Bierkönig. One Touch wird durch Ballbesitz abgelöst!

Phrasenkonter auf Augenhöhe

Überragend: Pass…Pass….Pass! So schnell!”
In Holland erfunden und wie bei Barca in den besten Jahren!”
Pressing? Nicht mehr möglich!”

Ab ins gesellschaftliche Abseits

Wann Tatsch? Spielt der für Südkorea?”
Nein, nein, nein! Auch nicht One Touch, ich habe meine Tage!”
Nur einmal berühren? Verstehe ich, bei 22 Spielern und einem Ball kommt wenigstens jeder mal dran!”

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

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