Spektakuläre Blitztore

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Spektakuläre Blitztore

26.08.2014 | 2:12 | Natalia

Karim Bellarabi hat mit seinem Neun-Sekunden-Tor am Wochenende einen Rekord geknackt und Ulf Kirsten sowie Giovane Elber als bisherige Spitzenreiter verdrängt. Sein spektakuläres Blitztor ließ Borussia Dortmund in eine hochwirksame Schockstarre verfallen. Aber Moment … spektakuläre Blitztore … ist das nicht eigentlich ein Pleonasmus, wie der Germanist zu sagen pflegt? Ist nicht jedes Blitztor spektakulär? Spektakulär für den Torschützen, dessen Team, die Zuschauer. Ein Desaster vor allem für den gegnerischen Torwart? Ein paar ganz besondere Schmankerln haben wir für euch zusammengetragen.

 

Dass die Briten schon über ein Fünfzehn-Sekunden-Tor ausrasten, beweist dieses Video aus der Premier League. Manchester City vs. Tottenham Hotspurs lautet die Begegnung.

 

Am 8. März dieses Jahres gelang Red Bull Leipzig nach 8,6 Sekunden ein Treffer, und das auch noch anhand einer ansehnlichen Kombination. Leipzig, inzwischen in die Zweite Liga aufgestiegen, stellte mit diesem Blitztor einen Drittligarekord auf.

 

Es geht noch schneller. Das womöglich schnellste Tor der Fußballgeschichte fiel nach unfassbaren 2 Sekunden! Das Duell zwischen den beiden saudi-arabischen Klubs al-Hilal Riad und Al-Shoalah Al Kharj brachte dieses absolute Kuriosum hervor. Dazu braucht es allerdings auch einen Torwart, der den Pfiff nicht gehört hat oder absolute Arbeitsverweigerung betreibt.

 

Ein ähnliches Bild bietet sich in diesem Video, welches das schnellste Tor der Welt für sich beansprucht.
2,8 Sekunden. Wer da spielt? Keine Ahnung. Aber so ein Anstoß ins Tor ist schon etwas Feines.

 

Welches nun wirklich das schnellste Tor der Welt ist, lässt sich schwer sagen. Zwei Dinge sind jedoch klar:
1. Der Ball benötigt mindestens zwei Sekunden, um den Weg von der Mittellinie ins Tor zurückzulegen.
Schneller geht es also einfach nicht.
2. Solche Szenen werden wir in der Bundesliga wohl kaum erleben. Oder könnt ihr euch vorstellen, dass Neuer, Weidenfeller und Co. einen Ball ins Netz lassen würden, der aus knapp 50 Metern Entfernung in hohem Bogen geflogen kommt? Wir auch nicht. Neun Sekunden sind also eine echte Marke, die vermutlich lange ungeschlagen bleiben wird.

Foto: AP Photo/Martin Meissner

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