Steven Gerrard und sein Rücktritt

Englische Nationalmannschaft

Steven Gerrard und sein Rücktritt

23.07.2014 | 12:15 | Annette

Am vergangenen Montag machte er den Lahm und trat aus der Nationalmannschaft zurück: Steven Gerrard wird nie mehr für sein Land auflaufen. 14 Jahre, 114 Länderspiele und 21 Tore – der Kapitän der Three Lions prägte den englischen Fußball. Während unser Miroslav Klose bestätigt, dass seine physische Verfassung mit dem Alter immer besser wird, stellte der 34-jährige Gerrard nach dem Turnier in Brasilien fest, „dass ich so gut wie möglich auf meinen Körper achten muss, damit ich weiterhin mein Bestmögliches geben kann.” Liverpool ja, Nationalelf nein. Was bedeutet das? Genau, mehr Zeit für Gerrard. Aber wie kann er die freien Tage nutzen? Die Spielerfrau hat einige Tipps für ihn parat.

  • Prinz George feierte gerade seinen 1. Geburtstag und wagt erste Schritte. Gerrard als Babysitter? Das können wir uns sehr gut vorstellen. Der dreifache Papa könnte dem kleinen Blaublüter das Spiel mit dem Ball beibringen, und in 20 Jahren kickt der Sohn von William und Kate in der Nationalelf. Hört sich doch gut an, oder? Vielleicht klappt es dann auch mal wieder mit einem Titel!

  • Gerrard ist das Gesicht des FC Liverpool. Da liegt es doch nahe, dass er – zusammen mit der Fankurve – den Song „You’ll never walk alone“ neu einsingt. Gänsehautmomente sind da sicher garantiert. Brit Award, Grammy – wir sehen da schon Auszeichnungen en masse. Und sogar Sepp Blatter wird Gefühle zeigen – vorausgesetzt, er hat ein Herz.

  • Zwei Kapitäne, zwei Rücktritte: Philipp Lahm und Steven Gerrard könnten eine Vortragsreihe starten. Wie erlebte ich mein letztes Turnier, wie traf ich meine endgültige Entscheidung? Gut, Lahm beendete seine Nationalelf-Karriere mit dem Weltmeistertitel, Gerrard mit einem Vorrundenaus. Aber dieser Kontrast hätte was für sich. Definitiv.

  • Wenn ihm das Sprechen nicht so liegt, wie wäre es dann mit einer Kolumne? Unser Tomme Tacheles würde sich sicher über einen Assistenten freuen. Und dass die beiden auf einer Wellenlänge liegen, hat sich beim gemeinsamen Partymachen auf Ibiza gezeigt.

  • 2006 erschien Gerrards Autobiografie, geschrieben wurde das Werk allerdings von einem Ghostwriter. Jetzt hat der Liverpool-Kicker die Zeit, selbst in die Tasten zu hauen. Wir wollen dich schreiben sehen, Steven.

  • England und Bier – das ist untrennbar miteinander verbunden. Gerrard könnte mal neue Wege gehen und ein Weingut in Frankreich betreiben. England und Wein? Es wäre einen Versuch wert. Und sicher auch ein Zeichen für die englisch-französischen Beziehungen.

  • Unser letzter Vorschlag: Model. Was Cristiano Ronaldo oder David Beckham können, kann auch Steven Gerrard. Erster Job kommt von der Spielerfrau. Eine Fotostrecke unter dem Motto: Gerrard exklusiv – so trainiert sieht mein Körper nach dem Nationalelf-Rücktritt aus!

Foto: picture alliance / empics

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