Entgiften mit Frank Juice

Im Test

Entgiften mit Frank Juice

20.08.2014 | 4:10 | Kerstin

Ich ernähre mich gesund. Bei mir gibt es viel Obst und Gemüse, vieles ganz frisch – Zusatzstoffe und Konservierungsstoffe sind auf ein Minimum heruntergefahren, um das man eben nicht herumkommt. Ernährungsgurus würden mir vermutlich raten, weniger Kohlenhydrate und weniger Milchprodukte zu konsumieren. Fleisch esse ich so gut wie gar nicht. Ich bin ein Genussmensch. Ich esse das, worauf ich Lust habe. Meine Challenge der letzten Woche lautete allerdings entgiften: drei Tage lang jeweils sechs Säfte von Frank Juice. Warum, wieso, weshalb? Was ist ein Cleanse? Vereinfacht ausgedrückt ist die Grundidee hinter einer solchen Kur, seine Organe zu entlasten und damit Energie freizusetzen, die an anderer Stelle eingesetzt werden kann. Genauere Infos dazu findet ihr hier. Frank Juice hat mir die Produkte zum Cleanse Level 1 für drei Tage kostenfrei zur Verfügung gestellt (Danke dafür!). Von Mittwoch bis Freitag hieß es bei mir: Drei Tage lang Saft. Nur Saft.

Die zwei Tage vor dem Cleanse
Als Vorbereitung auf die Saftkur an sich – und um optimale Ergebnisse zu erzielen – gibt es für die zwei Tage vor dem Cleanse eine Ernährungsempfehlung von Frank Juice. Wenn schon entgiften, dann richtig, denke ich mir und deswegen stehen an diesen beiden Tagen vor allem Salate, Smoothies und Suppen auf meinem Essensplan. Gestartet wird jeweils mit einer heißen Zitrone in den Tag, so dann auch beim Cleanse an sich. Und schon jetzt heißt es: viel trinken.

Das Cleanse – Tag 1
Per Kurier werden mir am Morgen die Frank Juice Säfte zugestellt. Meine Ration an kalt gepressten Säften für die nächsten drei Tage sieht wie folgt aus:

Es gibt sechs Säfte pro Tag. In dieser Reihenfolge...

Es gibt sechs Säfte pro Tag. In dieser Reihenfolge…

Saft 1 und 3 pro Tag: Apfel, Sellerie, Gurke, Grünkohl, Spinat, Petersilie, Zitrone, Ingwer
Saft 2: Ananas, Apfel, Minze
Saft 4: Zitrone, Cayenne, Agave
Saft 5: Rote Beete, Karotte, Apfel, Zitrone, Ingwer
Saft 6: Cashew, Dattel, Salz, Vanille, Zimt

Ich starte mit der heißen Zitrone, Saft 1 soll folgen. Beim Anblick der Zusammensetzung von Saft 1 muss ich zunächst schlucken, probiere das grüne Getränk vorsichtig. Der Geschmack ist okay, aber zum Frühstück auf leeren Magen doch etwas ungewöhnlich. Saft 2 gibt es dann bei der Arbeit – top! Während meine Kollegen zu Mittag essen, gibt es bei mir Saft 3, der schon besser schmeckt als beim ersten Mal. Saft 4 am späten Nachmittag ist erfrischend. Am Abend bin ich zu Besuch bei Freunden, meine letzten beiden Säfte habe ich im Gepäck. Während diese vor meinen Augen Ofenkartoffeln essen und ich es bei Saft 5 belassen muss, ist mein Verlangen nach etwas Festem schon sehr sehr groß. Immerhin gibt es dann das Highlight des Tages mit Saft 6 (Cashew!) … sehr sehr lecker und sättigend!

Mein Fazit nach Tag 1? Die Säfte schmecken. Aber: Unterschwellig verspüre ich immer meinen nicht ganz gestillten Hunger (“Verzicht lernen… “). Und ich merke schon jetzt, wie anstrengend ich es empfinde zu trinken, trinken, trinken und dabei komplett auf Festes zu verzichten.

Cleanse – Tag 2
Ich bin wieder auf der Arbeit. Den ersten Saft gab es zuhause und der ging heute schon leichter runter als gestern. Mein Zustand? Ich fühle mich irgendwie vital und frisch, von Müdigkeit ist nichts zu spüren, obwohl ich in diesen Tagen komplett auf Koffein verzichte und auch nicht mehr schlafe als sonst. Auch wenn der Hunger irgendwie immer da ist … die Stimmung ist gut! Das Trinken der Säfte empfinde ich heute nicht als Last, obgleich mich der Gedanke an feste Nahrung nie so ganz loslässt.

Cleanse – Tag 3
Ich kann selbst die beiden grünen Säfte gewissermaßen genießen. Geschmacklich gesehen sind die Frank Juice Säfte wirklich gut. Wäre da nicht dieser stetige Hunger…! In mir keimt immer mehr der Wunsch nach etwas Festem auf (riesige Vorfreude!!). Ich bin wohl nicht gut darin, mich in Verzicht zu üben. Auch keine drei Tage (bzw. fünf) lang. Ich fühle mich … vital. Nach wie vor vital. Am Abend gehe ich eine Runde laufen und bin erstaunt, wie gut es mir dabei geht.

Der Tag danach
Auch für Tag 1 nach dem Cleanse gibt es eine Nahrungsempfehlung. Die sieht vor allem flüssig aus. Zumindest zum Frühstück greife ich noch zu einem Smoothie. Abeeer am Mittag ist das Verlangen endlich wieder etwas “Richtiges” zwischen den Zähnen zu haben zu groß. Es gibt Kartoffeln und Hokkaido mit Olivenöl, Knoblauch, Salz und Pfeffer aus dem Ofen … göttlich. Ich vertrage alles gut und fühle mich bestens.

Meine beiden Favoriten!

Meine beiden Favoriten!

Mein Fazit nach der Frank Juice Kur: Entgiften oder nicht entgiften – das ist für mich die Frage. Die Produkte von Frank Juice bestehen den Test zweifelsohne. Die Säfte schmecken … und im Laufe der drei Tage bin ich sogar bei den grünen Smoothies auf den Geschmack gekommen. Ich mag die Philosophie des Unternehmens. Entgiften mit Frank Juice ist empfehlenswert – wenn auch nicht ganz günstig.
Für mich persönlich wird es in nächster Zeit allerdings kein freiwilliges Entgiften mehr geben. Das mag sich weinerlich anhören, aber ich habe sehr deutlich gemerkt, wie schwer mir Verzicht fällt. Das unterschwellige Hungergefühl empfand ich als sehr unangenehm – gerade wenn man arbeiten muss oder unterwegs ist. Nichtsdestotrotz möchte ich diese Erfahrung nicht missen. Mein Eindruck war, dass ich in diesen Tagen vitaler und wacher war als sonst… wäre da nicht dieses Loch in meinem Bauch gewesen.

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