Was Frau nach der ersten DFB-Pokalrunde wissen muss

Fußballwissen zum Mitreden

Was Frau nach der ersten DFB-Pokalrunde wissen muss

19.08.2014 | 2:03 | Kerstin

Die erste DFB-Pokalrunde ging gestern Abend zu Ende. Der Pokal hat bekanntermaßen seine eigenen Gesetze. Schon klar, und deswegen ist auch nicht verwunderlich, dass es die ein oder andere Überraschung gab, das ein oder andere Sehenswerte, das ein oder andere Schützenfest. Die Riesen-Pokalsensation blieb in dieser ersten Runde allerdings aus. Was sich unterdessen an Wissenswertem zusammentrug, fasst Die Spielerfrau hier zusammen, damit Frau beim nächsten Stammtischgespräch auch mitreden kann.

Bayern ist weiter (Preußen Münster – Bayern München 1:4), Dortmund ist weiter (Stuttgarter Kickers – Borussia Dortmund 1:4). Soweit so gut. Keine Überraschung. Nennenswert hier wohl eher, dass Marco Reus sein Comeback nach Verletzungspause feiern und 57 Minuten spielen konnte. Willkommen zurück!
Was aber geschah im restlichen Pokal-Fußball-Deutschland?

Die meisten Tore
Chemnitzer FC –Mainz 05: Diese Partie hatte es in sich. Nicht etwa, dass ein Drittligist einen Erstligisten rauswarf. Das wäre kein Pokal-Novum. Das Spiel endete im Elfmeterschießen, welches der Chemnitzer FC mit 5:4 für sich entscheiden konnte. Auch nichts besonderes. Vorausgegangen waren diesem Elfmeterschießen allerdings 120 Minuten, an deren Ende ein 5:5 stand. Und damit ein 10:9 nach Elfmeterschießen. 19 Tore! Definitiv ein Pokal-Highlight. „(…) Eigentore, Traumtore, Glückstore, Torwartfehler, Verlängerung, Elfmeterschießen, und ein Mainzer, Johannes Geis, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit aus 55 Metern zum 5:5-Ausgleich traf,“ so die 11Freunde. Recht haben sie! Was hatte dieses Spiel nicht alles zu bieten.

Die Super-Torschützen
Es gab zwei weitere Partien, die durchaus torreich verliefen. So zum Beispiel das Spiel in Hamburg, bei dem Fünftligist USC Paloma gegen 1899 Hoffenheim antrat und mit 0:9 unterlag. Gefeierter Star: Sven Schipplock. Der wurde zum Mann des Tages beim Pokalerfolg der Hoffenheimer – ganze fünf Mal traf er für seinen Verein. Ebenso wie Stefan Kießling für Bayer 04 Leverkusen fünf Buden machte. Die Werkself schlug Verbandsligist Alemannia Waldalgesheim mit 6:0.

Rausgekickte Erstliga-Vereine
Erfahren haben wir schon, dass Erstligist Mainz gegen Drittligist Chemnitz rausflog.
Dem VfL Bochum gelang ein 2:0 gegen den VfB Stuttgart. Stuttgart also auch raus.
Regionalligist FC Magdeburg kickte den FC Augsburg mit 1:0 aus der ersten Pokalrunde.
RB Leipzig besiegte Neu-Bundesligist SC Paderborn mit 2:1 nach Verlängerung.
Last but not least: Schalke flog am gestigen Abend gegen Dresden raus. Dynamo gewann vor heimischer Kulisse tatsächlich 2:1 gegen die Königsblauen.

Die Beinahe-Sensation
Zur Beinahe-Pokalsensation wäre es beinahe in Illertissen gekommen (den FV Illertissen hat Die Spielerfrau übrigens schon länger auf dem Schirm!). Werder Bremen gewann hier mit Ach und Krach 3:2 in der Verlängerung und bewahrte sich vor dem peinlichen Aus gegen den Viertligisten.

Foto: dpa picture alliance/Jan Kuppert/SVEN SIMON

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