Immer diese Eier!

Oster-Philosophie

Immer diese Eier!

19.04.2014 | 10:27 | Natalia

Liebe Spielerfrauen, es ist Ostern. In der Bundesliga läuft die Saison weiter wie an jedem anderen Wochenende. Aber ein bisschen österliche Stimmung möchten wir nicht missen und widmen uns heute einem der vielzähligen Symbole des Festes – dem Ei. Könnte langweilig werden. Aber nicht, wenn es um die Eier von Fußballern geht. Hey, das Thema ist nicht auf unserem Mist gewachsen!

Eier, wir brauchen Eier!
Fast schon ein alter Hut: Torwart-Legende Oliver Kahn sagt diese Worte nach einem nicht gerade gelungenen Spiel sichtlich genervt und mit einer Frisur wie aus der Steckdose in das Mikro eines Reporters.

Was will uns der Titan damit sagen? Die Antwort ist ganz einfach: nichts. UNS will er damit rein gar nichts sagen. Das ist eine Sache unter Männern. “Sie wissen schon, was das heißt.” Psst, geheimes Codewort! Genau genommen heißt das: Das Fehlen von Mut, Stärke und absoluter Einsatzbereitschaft ist auf das Fehlen von Hoden zurückzuführen. Elf Mädchen haben versucht, dem Gegner den Ball abzuquatschen, um ihn ins Tor zu bugsieren. Selbstverständlich nicht, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.
Lieber Olli, wie hat es dann bitte die Frauen-Nationalmannschaft fertiggebracht, zwei Mal Weltmeister und acht Mal Europameister zu werden, und das gänzlich ohne Eier? Haben vielleicht die Frauen hin und wieder mehr Eier als die Männer? Und woher bekommt man sie? Schließlich liegen sie nicht im Supermarktregal wie ihre Namensvettern vom Huhn. Das ist aber auch verwirrend. Und dann kommt auch noch Kloppo und haut in die selbe Kerbe.

Wir müssen Cojones haben!
Kurz vor dem Viertelfnal-Hinspiel gegen Real Madrid lässt Dortmunds Trainer verlauten, was es braucht, um in einer solchen Partie zu bestehen. Keine Wüstenfüchse, nein, schon wieder Eier! Spanische Eier.

http://youtu.be/KB4dTuZsamY

Jürgen Klopp fürchtet also in dieser Situation, seine BVB-Jungs könnten vor dem scheinbar übermächtigen Gegner den Schwanz einziehen. “Wäre ja nicht so schlimm”, denkt er sich dann, “bleiben ja immer noch die Eier. Hoffentlich.”  Wie wir alle wissen, haben sich Kloppos Befürchtungen als berechtigt herausgestellt und die Mannschaft konnte ihre Leistung nicht abrufen. Offenbar haben weder das biologische Geschlecht noch die medienwirksamsten Beschwörungen des Trainers Einfluss darauf, ob im entscheidenden Moment Eier vorhanden sind oder nicht.

Besser ei-frei?
So so, Eier zu haben ist im Fußball also erstrebenswert, ja? Mal angenommen, man hat keine. Dann muss man beim Freistoß nicht immer auf seine Testosteronfabrik aufpassen, sondern hat die Hände frei, um schnell eine SMS nach Hause zu schreiben oder ein geschickt kaschiertes Handspiel auszuführen. Wie praktisch ist das denn?! Außerdem wollen wir nicht die permanente Gefahr vernachlässigen, die von Ball, Gegner und sogar eigenen Mitspielern auf die Weichteile ausgeht, wie dieses mit garantiert GEMA-freier Musik untermalte Video zeigt. Und wir haben schon Schlimmeres gesehen!

Fazit
Eier zu haben ist Chance und Risiko zugleich. Die Dinger machen verletzlich, aber auch angriffslustig und siegeshungrig. Es gibt Frauen mit Eiern, und es gibt Männer, denen sie ab und an fehlen. Wer sie hat, sollte sie schützen, was allerdings nicht heißt, dass man sie nur an Spieltagen hervorkramen sollte. Und wer sie nicht hat? Der sollte sich vielleicht doch noch einmal auf die Suche begeben. Aus sicherer Quelle wurde uns zugetragen, dass gerade an diesem Wochenende die Chance auf einen Fund besonders hoch ist. Eieiei, nichts wie los!

Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Eine Antowort zum Thema: “Immer diese Eier!

  1. Chrisi sagt:

    Ja, wahre Worte. Super Beitrag, sehr unterhaltsam. :-)

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