WM 2014: Was bleibt?

WM-Bilanz

WM 2014: Was bleibt?

18.07.2014 | 10:25 | Annette

Die Weltmeisterschaft hat mit der triumphalen Ankunft der deutschen Elf in Berlin nun auch für uns ein Ende gefunden. Der Alltag kehrt wieder ein. Ob wir das wollen oder nicht. Doch was bleibt von vier Wochen Bangen, Hoffen und Feiern hängen? Was nehmen wir vom Turnier in Brasilien mit? Die Spielerfrau zieht Bilanz!

Männer haben auch Gefühle
Und diese können sie auch zeigen. Ob Schmerz, Trauer, Freude oder Erleichterung – Elefantentränen kullerten in Brasilien die Wangen der Kicker herunter wie niemals zuvor. Die Spieler sind zu Menschen geworden. Das war in der Tat ungewohnt, kannten wir doch aus der Vergangenheit nur Titanen auf dem Rasen. Damit mussten wir erst einmal umgehen. Aber jetzt? Jetzt spielen auch unsere Gefühle verrückt. Typen, wo sind Typen? Hier!

Die stecken wir in die Tasche
Angela Merkel ist nicht nur unser Glücksbringer. Nein, sie setzt auch immer wieder modische Trends. Die Schland-Kette war gestern. In Brasilien zeigte sie stolz ihr neuestes Geschenk: eine Schland-Tasche. Und Taschen waren das Trendaccessoire – auch für unseren Bundestrainer. Jogi Löw freute sich nämlich über eine neue Laptoptasche – gestaltet und entworfen von keiner Geringeren als Sarah Brandner, Freundin von Bastian Schweinsteiger.

David Beckham
Der englische Ex-Kicker und die WM – das war schon immer eine unglücklich Liaison. 1998 verschoss er einen Elfmeter und wurde zum Buhmann einer ganzen Nation. Er spielte sich danach zwar wieder in die Herzen der Briten, aber mit der Nationalelf gab es nur Enttäuschungen. Auch in diesem Jahr – und da saß Beckham nur auf der Tribüne und schaute zu. Vor dem Finale hatte er nun die einmalige Gelegenheit, aufs richtige Pferd zu setzen. Was machen Beckham und seine drei Söhne? Sitzen im argentinischen Dress im Maracana. Da können wir nun wirklich auch nicht mehr helfen.

Nörgler, Nörgler, Nörgler
Was haben wir die Zweifler und Nörgler nach dem WM-Finale vermisst. Ihr Problem: Es gab nun wirklich nichts mehr zu beanstanden an der deutschen Elf. Weltmeister, da gingen sogar den Kritikern die Worte aus. Löw konnte nicht mehr angegangen werden, Özil war auch irgendwie unangebracht. Gott sei Dank haben sie dann wenigstens beim Feiern etwas gefunden. Der Gaucho-Tanz! Da warf der Nörgler mal alle großen Gesten von Jogis Jungs während des Turnierverlaufs über Bord und sprach von Rassismus im deutschen Team. Bitte? Haltet den Ball flach und FREUT EUCH DOCH EINFACH!

Der vierte Stern
Er ist endlich da und er wird für immer bleiben. Wird auf den Trikots glänzen. Bei jedem Freundschaftspiel. Bei jedem Pflichtspiel. Drei Sterne warnen gestern! Dieser vierte Stern wird uns immer an dieses grandiose Turnier in Brasilien und unsere außergewöhnlich Mannschaft erinnern. Wir waren dabei!

Foto: Clive Rose/Getty Images Sport

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