Baby, Baby: Mario Götze und Marco Reus

Ziemlich beste Freunde

Baby, Baby: Mario Götze und Marco Reus

11.08.2014 | 3:05 | Annette

Will der FC Bayern nun Marco Reus oder will er ihn nicht? Möchte Marco Reus überhaupt zum Rekordmeister oder fühlt er sich in Dortmund wohl? Das Rätselraten und die Medienspielchen halten an. Eines ist aber sicher: Ein triftiger Grund, der den Flügelflitzer in den Süden ziehen könnte, ist 1,76 Meter groß, hat seine Haare immer schön und schwelgt noch im puren WM-Glück – Mario Götze!

Das doppelte M harmonierte während seiner gemeinsamen Zeit in Dortmund nicht nur auf dem Rasen prächtig, auch privat surften die Ausnahmetalente auf einer Wellenlänge – aber sowas von! Die dicke Freundschaft startete 2009, als sich die zwei Wirbelwinde in der Nationalelf näher kamen. Nanu? Spielten Götze und Reus nicht beide in der Jugend des BVB? Doch, aber weil Reus drei Jahre älter ist als sein Kumpel, gab es da keine Überschneidungen. Erst der DFB einte die beiden. Mit dem Alter sei das sowieso so eine Sache, meinte Götze. Dem älteren Reus merke man das nicht unbedingt an. Der verhalte sich eher wie ein 12-Jähriger. Reus kann da nur Schmunzeln und muss zugeben, dass Götze recht hat.

Wie kleine Jungs freuen sich allerdings beide, wenn Justin Bieber im Radio läuft. Ertönt “Baby, Baby” aus den Boxen, dann strahlt Götze wie ein Honigkuchenpferd und Reus singt den ganzen Song mit. Die Liebe der Freunde zu Justin bekamen auch die Mannschaftskollegen beim BVB zu spüren. Die Kabine tauchte ein ins Bieber-Fieber – ob sie wollte oder nicht. Der kanadische Sänger ist aber nicht das einzige Steckenpferd. Götze und Reus achten außerdem verstärkt auf die Frisur. Die muss sitzen, dann kann nichts mehr schief gehen. Zudem betont Götze, dass die gemeinsamen Erlebnisse zusammengeschweißt haben und er mit Reus über viele intime Dinge spreche, die er nicht mit allen seinen Freunden teile.

Nicht zuletzt deshalb sorgte Mario Götze nach dem WM-Finale im Maracana für einen ganz besonders emotionalen Moment, als er das Trikot seines verletzten Kumpels überall mit hinschleppte. Sollte heißen: Das ist auch dein Pott, du bist hier bei uns. Eine Einladung des DFB zum Endspiel nach Rio schlug Reus aus. Er wollte sich auf seine Reha konzentrieren. Der Titelgewinn freute ihn natürlich für seine Kollegen, aber er schmerzte ihn auch. Denn: Einer der besten Spieler der vorangegangenen Saison konnte nicht dabei sein. Zumindest nicht physisch. In Gedanken war Reus nicht nur bei Götze präsent, sondern auch bei allen Fans.

In der Nationalelf werden wir Götze und Reus bald wieder gemeinsam erleben. Die EM-Qualifikation startet bereits im September. Und bei Bayern? Reus hat sich schon einmal gegen die Münchner entschieden. Da hatten die aber noch nicht die Trumpfkarte namens Mario Götze im Ärmel.

Foto: dpa

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