Fankurve: Ja was denn nun?

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Fankurve: Ja was denn nun?

11.07.2014 | 10:51 | Natalia

Dieser Tage hat man es nicht leicht als Fan der deutschen Nationalmannschaft. Zwischen unbändigem Optimismus und düsteren Prophezeiungen lagen im Verlauf der WM oft nur ein paar Tage. Klar haben wir die ganze Zeit gehofft, dass unsere Jungs es so weit schaffen, wie sie es nun geschafft haben. Aber wenn wir mal ehrlich sind: Daran geglaubt haben wir nicht immer.
Besonders im Vorfeld wurde so ziemlich alles kritisiert, was es zu kritisieren gab: der Trainer, die Spieler, die Ortswahl für das Trainingslager, personelle Entscheidungen, unzivilisierte Ausscheidungen … na ja, ihr kennt die Geschichten. Und dann dieses unsägliche Achtelfinale gegen Algerien. ALGERIEN! Ein glatter Durchmarsch wäre zwar irgendwie verdächtig und auch ein bisschen öde gewesen, andererseits aber besser für unsere Nerven.
Doch ist deren Kitzel nicht genau das, was wir beim Fußball suchen? Bedingungslose Hingabe ist nicht so unser Ding. Wir wollen zweifeln, hadern, alles verteufeln, uns mit der großen Liebe zerkrachen, damit die Versöhnung (7:1!) hinterher umso schöner wird. Und da behaupte nochmal einer, uns fehle es an Temperament.

Wir haben das ganze emotionale Auf und Ab in dieser Grafik übersichtlich zusammengefasst. Das ist unsere Fankurve, das ist unsere Fieberkurve! Für diese Strapazen verdienen wir doch am Sonntag eine Belohnung, oder?

Fankurve

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Titelbild: Getty Images (Joe Raedle; Mario Tama)

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