Kriterium 2: Suff

Alternativen zu Katar 2022

Kriterium 2: Suff

10.09.2014 | 7:20 | Natalia

Wir präsentieren euch Teil 2 der Serie “Warum die WM 2022 nicht in Katar stattfinden sollte und welche tausend Mal besseren Alternativen es gibt”. Diesmal geht es feuchtfröhlich zu – oder auch nicht.

 

Kriterium 2: Suff

Den muslimischen Einwohnern Katars ist Alkoholkonsum streng untersagt. Gegenüber Touristen ist man in dieser Beziehung angeblich liberal, in den meisten Hotels werden alkoholische Getränke ausgeschenkt. Außerdem hat der Wüstenstaat angekündigt, die Regeln für den Zeitraum der WM zu lockern.
Aber mal ehrlich: Als Fußball- und Bierfan in Katar muss man sich doch fühlen wie ein Metzger in einer veganen Kommune. Wie im Neoprenanzug am FKK-Strand. Die Leber wird es vielleicht danken, aber ausgelassene Straßenpartys und eine Stimmung am Anschlag sind so nur schwer vorstellbar.
Fußballkultur? Fehlanzeige. Wir respektieren religiöse und kulturelle Normen voll und ganz. Aber genau aus diesem Grund hat der Weltfußball in Katar nichts zu suchen.

Gegenvorschlag: Spanien

In Spanien trinkt man auch gerne mal sein Cerveza oder seinen Vino. Aber nicht nur das. Man ist auch tolerant gegenüber rund 13 Millionen britischen Urlaubern, die alljährlich die Küsten stürmen und krebsrot, mit einem konstanten Pegel von 2,3 Promille, durch die Straßen fallen. Was sind dagegen schon ein paar Tausend Fußballfans, die im Verlauf einer Weltmeisterschaft zu erwarten sind? Peanuts! Wer hier nachts um drei Uhr besoffen an einer Laterne einschläft, kommt nicht etwa ins Gefängnis, sondern wacht schlimmstenfalls ohne Handy wieder auf. Viva España, viva el fútbol!

Hier geht es zu Folge 1: Fußballbegeisterung

Foto: JiSign – Fotolia

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