Siegesserie der Bayern gerissen

Spieltagsanalyse

Siegesserie der Bayern gerissen

07.04.2014 | 12:58 | Annette

Derby-Time! In diesem Zeichen stand der 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Der FC Augsburg empfing Bayern München, der VfB Stuttgart den SC Freiburg, Eintracht Frankfurt spielte gegen Mainz 05 und Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig. Derby-Time! Und das birgt doch immer wieder Überraschungen. 53 ungeschlagene Matches in Folge konnte die Guardiola-Elf vorweisen. In Augsburg war schließlich Endstation. Die Münchner C-Elf kassierte eine 1:0-Niederlage. Und rief damit die Verärgerung der anderen Vereine hervor. Wettbewerbsverzerrung? Formtief? Frankfurt-Trainer Armin Veh zum Beispiel wütete gegen die FCB-Rotation und fuhr gleichzeitig mit seinem Team einen 2:0-Sieg ein.

Der VfB Stuttgart schöpft wieder neue Hoffnung im Abstiegskampf. Nach einer Zitterpartie in der Endphase gewannen die Schwaben mit 2:0. Auch der direkte Konkurrent aus Hamburg schaffte zu Hause gegen Leverkusen einen Dreier. Dadurch war das Schicksal des Werkself-Trainers Sami Hyypiä besiegelt. Näkemiin! Der Finne musste auf Wiedersehen sagen. Trost spendet ihm vielleicht der Song seines Kumpels Campino von den Toten Hosen: “Schade, scheiße, wie kann das passieren, doch wir kommen zurück, um uns zu revanchieren!”

Dass der Abstiegskampf an den Nerven zehrt, zeigte Hannovers André Hoffmann, der nach einem Tritt mit Rot vom Platz flog. Braunschweig dagegen bewies durch den 3:0-Erfolg: Der Verein lebt! Abstieg? Braunschweig wehrt sich. Die wichtigste Neuigkeit aus Dortmund: Nach dem Spiel blieb es ruhig in der Mixed-Zone. Jürgen Klopp hatte sich unter Kontrolle. Kein Wunder: Der BVB drehte das Spiel und gewann mit 2:1 gegen Wolfsburg. In den weiteren Partien trennten sich Nürnberg und Gladbach 0:2, Bremen und Schalke 1:1 sowie Berlin und Hoffenheim 1:1.

Zitat des Spieltags
“Mein Rücken ist blau, aber das ist okay!” (Torschütze Sascha Mölders vom FC Augsburg über die vielen Schulterklopfer nach dem Spiel)

Sachen gibt’s
Kevin-Prince Boateng goes Trainer: Der Spieler von Schalke 04 nahm eigenmächtig Taktik-Umstellungen im Mittelfeld vor. Der eigentliche Coach Jens Keller fühlte sich aber nicht übergangen, sondern fand das gut (“Wir brauchen mutige Spieler”).

Foto: www.twitter.com/fcaugsburg

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


− eins = 2

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>