Die Definition des zwölften Mannes

Freakige Fans

Die Definition des zwölften Mannes

06.04.2014 | 7:14 | Natalia

Der zwölfte Mann ist eigentlich ein Mob. Ein Mob aus Zehntausenden, die ihre Mannschaft unermüdlich nach vorne peitschen, in guten wie in schlechten Zeiten. Eigentlich. Aber wir wissen ja: Ausnahmen bestätigen die Regel. Und diese Ausnahmen treiben bisweilen skurrile Blüten. Von feinsinnig bis tatkräftig – wir haben für euch die spektakulärsten zwölften Männer zusammengetragen, die ALLES für den Fußball geben.

Der Ein-Mann-Fanblock
Es ist eben nicht jedem das Privileg gegeben, Fan eines Klubs mit ausverkauften Stadien und gröhlenden Massen zu sein. Da bleibt nur eins: selbst eine gröhlende Masse sein. Das denkt sich wohl auch dieser Anhänger des bayerischen Regionalligisten SV Illertissen und ersetzt einen ganzen Fanblock. Zitat:
“Erst ‘ne Runde Krankenschein
dann die Oma tot
Überstunden nehmen wir zur Not
dann kommt die Kündigung – scheiß egal
Illertissen spielt international!”

 

Schützenhilfe
Als Zuschauer vor Ort oder vor dem Fernseher scheint alles so leicht. Da wäre man schon zig Mal Quiz-Millionär, hätte den Mordfall als Erster gelöst und DEN Ball ganz bestimmt reingemacht. Kaum auszuhalten, wenn sich die Leute aber auch immer so dämlich anstellen! Ob das wohl der Grund ist, warum dieser russische Stadionbesucher kurzerhand selbst zum Goalgetter wird?

 

Den Kasten sauber halten
Nicht jeder hat einen guten Schuss drauf und verfügt über die Nervenstärke, sein Lieblingsteam beim Elfmeter tatkräftig zu unterstützen. Macht ja nichts. Es gibt genügend andere Gelegenheiten, sich auch als Fan aktiv einzubringen – zum Beispiel in der Abwehr. So geschehen in den Niederlanden.

 

Der heimliche Pressesprecher
Zugegeben: So eine Fußball-Guerilla-Aktion macht mords was her. Aber wir wollen doch nicht jenen zwölften Mann vergessen, der seinen Verein quasi aus der Anonymität heraus unterstützt. Der subtile Imagepflege betreibt und sich dabei nicht zu schade ist, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Nein, das wäre wirklich ungerecht.

 

Fortsetzung folgt …

Titelbild: ChristArt – Fotolia

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