Tränen, Bad Boys und die ultimative Männlichkeit

Spieltagsanalyse

Tränen, Bad Boys und die ultimative Männlichkeit

04.05.2014 | 2:22 | Annette

Brumm, brumm, brumm: Während der momentan pensionierte Tim Wiese seinen neuen grasgrünen Lamborghini ausfuhr und mit dem Bundesliga-Endspurt nichts zu tun hatte, kämpften die Kicker gestern um die letzten Punkte – und vor allem mit ihren Emotionen. Aufgepasst, liebe Spielerfrauen: Spot on mit Gänsehautalarm!

“Time to say goodbye” hieß es für etliche Stars, die das letzte Heimspiel für ihre Clubs bestritten. Da schwenkte Armin Veh eine riesengroße Eintracht-Fahne, Robert Lewandowski verabschiedete sich von der gelben Wand (und Frau Anna von ihren BVB-Spielerfrauen-Kolleginnen), und Marc-André ter Stegen konnte seine Tränen in Gladbach nicht mehr zurückhalten. Cacau bedankte sich bei den VfB-Fans für die tolle Unterstützung und verlässt Stuttgart mit dem Klassenerhalt.

JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images

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PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

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http://instagram.com/p/nizfNDtuEp/

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Bei aller Gefühlsduselei und gegenseitig ausgetauschter Herzlichkeiten dachte sich wohl Jerome Boateng: Jetzt ist aber mal gut, sind wir denn nicht alle Männer? Aber eine Ohrfeige als Beweis, lieber Jerome … gar nicht männlich. Und gar nicht schön. Als hätten die Spieler des HSV nicht schon genug zu leiden – mit dem Abstieg vor Augen. Ein bisschen Bad Boy kann auch Klaas-Jan Huntelaar, der nach seinem Torjubel zu stürmisch und innig mit dem Zaun feierte und damit fürs nächste Wochenende gesperrt ist. Na, wollte da jemand früher in den Urlaub? Aber nein, Klaas-Jan freut sich natürlich mit Holland auf die WM in Brasilien.

Genauso unser Bundes-Jogi, der in Gelsenkirchen auf der Tribüne saß. Und brumm, brumm, brumm, wären wir wieder bei Autonarr Wiese, der mit seinem grünen Schlitten der Nationalfarbe des WM-Ausrichters Tribut zollt. Damit zeigt er: Jogi, auch ich bin dabei. Irgendwie. Gesehen wurden nur noch seine Rücklichter!

Beitragsfoto: AFP PHOTO / DANIEL ROLAND / Getty Images

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