Schweini, Schneider und Argentinien

Nationalmannschaft

Schweini, Schneider und Argentinien

02.09.2014 | 3:16 | Annette

Noch immer haben wir diese Bilder vom 13. Juli dieses Jahres vor Augen. André Schürrle, der seine letzten Kräfte mobilisiert und sich auf links außen durchtankt. Und dieser Mario Götze, der die mustergültige Flanke annimmt und ins Tor haut. Der Rest ist Geschichte. Gegen Argentinien holte die Deutsche Nationalelf den vierten Stern. Und gegen Argentinien wird das DFB-Team – wie es das Schicksal oder besser gesagt die Planung von vor über einem Jahr so will – nun auch ihr erstes Spiel noch dem Triumph vom Maracanã bestreiten. Der Alltag holt Jogis Jungs gute 50 Tage nach dem Finale wieder ein. In Düsseldorf geht es aber weniger um das erneute Kräftemessen mit den Gauchos, sondern vielmehr um den ersten glorreichen Auftritt der WM-Helden vor eigenem Publikum. Und um personelle Weichenstellungen für die Zukunft. In Düsseldorf wird nochmals frenetische WM-Stimmung herrschen, und die Erinnerungen an den unvergessenen Abend von Rio heraufbeschworen werden, bevor sich der Fokus – ob wir nun wollen oder nicht – auf die EM-Quali richtet. Mit Bastian Schweinsteiger als Kapitän und Thomas Schneider als Jogi Löws Assistent. Wir haben die wichtigsten Infos zur Nationalmannschaft und zur morgigen Begegnung gegen Argentinien für euch gesammelt.

Danke Philipp, Per und Miro
Drei Stützen der Nationalelf der letzten Jahre werden sich ein letztes Mal dem Publikum zeigen, bevor sie ihre Karriere im Deutschlandtrikot beenden. Philipp Lahm, Per Mertesacker und Miroslav Klose sagen in Düsseldorf “Ciao” und ganz Deutschland entgegnet “Danke”. Für aufopferungsvollen Kampf, bemerkenswerten Teamgeist und für die ultimative Krönung allen Bemühens: den WM-Pokal.

Neuer Kapitän, neuer Co-Trainer
Der Bundestrainer hat sich entschieden: Nach dem Rücktritt von Kapitän Philipp Lahm wird Bastian Schweinsteiger die Binde übernehmen. Löw sieht in dem Mittelfeldmotor den legitimen Nachfolger, da er in der Mannschaft unantastbar und in wichtigen Momenten immer präsent sei. Den Mannschaftsrat bilden darüber hinaus Manuel Neuer, Mats Hummels, Thomas Müller und Sami Khedira. Neuer Assistenztrainer – nach Hansi Flicks Wechsel auf den Sportdirektor-Posten – wird ab Oktober Thomas Schneider, der in der vergangenen Saison den VfB Stuttgart trainierte.

Ein Hoch auf uns – Ein Hoch auf euch
Die WM-Helden präsentieren sich und den WM-Pokal dem Düsseldorfer Publikum. Auch Bastian Schweinsteiger und Shkrodran Mustafi, die aufgrund von Verletzungen und Trainingsrückstand nicht im Aufgebot für das Argentinien-Spiel stehen, werden am Mittwoch im Stadion dabei sein, um das Erlebnis Brasilien mit den deutschen Fans zu teilen und zurückzublicken, bevor das Augenmerk dann auf Schottland und der Qualifikation für das nächste Großereignis liegt.

Argentinien mit neuem Gesicht
Während die Nationalelf kurzfristig auf Mesut Özil verzichten muss, der nach einer Knöchelverletzung in London behandelt wird, fällt Superstar Lionel Messi für die Argentinier aus. Ein neues Gesicht steht bei den Gauchos am Spielfeldrand: Alejandro Sabella trat nach dem verlorenen Finale in Rio zurück, sein Nachfolger ist Gerardo Martino, der in der vergangenen Saison noch den FC Barcelona trainierte.

Willkommen zurück, Mario und Marco
Mario Gomez und Marco Reus verpassten die WM in Brasilien. Während Gomez gar nicht erst für den vorläufigen Kader nominiert wurde, verletzte sich Reus beim letzten Testspiel vor dem Abflug nach Südamerika. Beide Offensivkräfte sind nun wieder zurück an Bord und hochmotiviert. Ganz heiß auf einen Einsatz ist auch Antonio Rüdiger vom VfB Stuttgart. Er will sich im Kreise der Nationalmannschaft etablieren und die Lücke, die Per Mertesacker hinterlässt, schließen.

Vier-Sterne-Trikot auch für Frauen?
Ihr habt euch vielleicht schon gefragt, wann es das Nationaltrikot mit den vier Sternen auch für Frauen gibt? Die Spielerfrau hat bei adidas nachgefragt: Am 17. November ist es soweit, dann können auch die weiblichen Fans das gute Stück erwerben. Gegen Argentinien muss also noch das Drei-Sterne-Trikot herhalten!

Foto: dpa

 

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