Batman und Robin

Die Szene des 23. Spieltags

Batman und Robin

01.03.2015 | 10:39 | Annette

Sie hatten Chancen über Chancen und ballerten in aussichtsreicher Position aufs Tor von Timon Wellenreuther. Die BVB-Fans mussten beim Derby aber ganze 78 Minuten auf den erlösenden Führungstreffer ihres Schützlings Pierre Emerick Aubameyang warten. Der Jubel kannte keine Grenzen mehr – sowohl bei der gelben Wand als auch beim Torschützen selbst. Der Gabuner rannte nach dem Treffer zielstrebig zu einem in der Halbzeitpause bereitgelegten Beutel und verkleidete sich als Batman. Sein kongenialer Partner auf dem Feld, Marco Reus, wurde zu Robin, und die Freude kannte keine Grenzen mehr.
Mannschaftskollege Oliver Kirch fand die Aktion sensationell, Trainer Jürgen Klopp musste schmunzeln, merkte aber an, dass sein Stürmer das höchstens fünfmal machen könne – schließlich ziehe eine solche Show immer eine gelbe Karte nach sich. Reus interessierte das nur wenig, und er ließ den Zuschauer nach der Partie an der Entstehungsgeschichte des Torjubels teilhaben: Sie seien Essen gewesen (Wir hoffen, dass auch der missverstandene und sich ausgegrenzt fühlende Ciro Immobile dabei war!) und hätten sich Gedanken darüber gemacht, wie sie einen Treffer gebührend zelebrieren könnten. Das Ergebnis konnte sich definitiv sehen lassen! Batman, Robin und der BVB lassen – ganz in Superhelden-Manier – die Krise hinter sich und blicken nach vorn.

Foto: Facebook / Borussia Dortmund

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